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Die Art hat eine weite Verbreitung in der Paläarktis. Ihre Vorkommen reichen nach Osten bis in die Mongolei. Mehrere Rassen (s. Artenliste/Paläarktis) aus verschiedenen Regionen sind beschrieben worden. In Mittel- Nord- und Westeuropa lebt ausschließlich die Nominatform. In Südeuropa gibt es die Art nicht. Die nächsten Populationen die auf die Subspezies krigisica Mandl zu beziehen sind, leben in der Ukraine und Südrussland.
C. maritima lebt in Deutschland und den sich anschließenden Beneluxländern und Frankreich nur im Bereich der Küstendünen und den küstennahen und zumeist salzbeeinflussten Bereichen des Unterlaufes der Elbe. Die Populationen innerhalb Deutschlands sind in den letzten Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Der Grund für die starken Rückgänge der Art ist hauptsächlich im Druck auf die Vorkommensgebiete zurückzuführen. Durch den enorm gestiegenen Freizeitverkehr, nicht zuletzt infolge der hohen Beschäftigungslosigkeit und der Erschließung immer weiterer Urlaubsgebiete, kam es zu großen Lebensraumverlusten durch Trittschäden. Die Larven können ihre biologische Entwicklung in immer weniger ungestörten Bereichen zum Abschluss bringen. Ihre Wohnröhren im lockeren Sand werden einfach zu oft zertreten. In Schweden, wo die Art auch auf Sandbänken großer Flüsse lebt, ist sie ebenfalls stark gefährdet. Durch Querverbauungen und Regulierungsmaßnahmen (z.B. Wasserkraftanlagen) wird die natürliche Dynamik in der Sedimentierung gestört. Das hat zur Folge, dass weniger geeignete Lebensräume entstehen, da bestehende Habitate der Sukzession unterliegen.
Eine ähnlich dramatische Entwicklung bahnt sich für die levantinische Art Calomera concolor (Dejean, 1822) in einigen Urlaubsgebieten an der türkischen Riviera an. Deren Lebensräume erleiden erhebliche Verluste durch Trittschäden - besonders durch unzureichend regulierten Tourismus.
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