C. sylvatica

Cephalota eiselti

Cicindela (Cicindela) sylvatica sylvatica Linnaeus, 1758

Die Art hat in ganz Deutschland eine stark rückläufige Tendenz. Die meisten Standorte mit größeren Populationen befinden sich nach meinem Erkenntnisstand auf Truppenübungsplätzen. Wenn dort aber nicht mehr "geübt" wird nimmt die Sukzession ihren Lauf. In noch vorhandenen Biotopen mit Vorkommen entsprechender Populationen sind Pflegemaßnahmen erforderlich. Hierbei ist zu beachten, dass wir in einer Kulturlandschaft leben, in der für einige Arten ökologische Nischen entstanden sind, die so wahrscheinlich nicht entstanden wären. Naturschutz heißt demnach nicht immer alles sich selbst überlassen! Eine großflächige Verbuschung mit Birke, Pappel, Kiefer und anderen Gehölzen in den Vorkommensgebieten bedeutet langfristig einen weiteren Rückgang der Art.
Weitere hier noch nicht kartografisch dargestellte Daten aus Teilen Niedersachsens beziehen sich oft auf Nachweise älteren Datums. Eine Aktualisierung erfolgt nach Möglichkeit.

Cicindela sylvatica

Bei Beunruhigung flüchten die Tiere gern in das Calluna-Dickicht oder wie hier in Bestände des kleinen Habichtskrautes, Hieracium pilosella.

Calluna-Heide

Ein typisches Habitat mit derzeit stabilen Vorkommen der größten einheimischen Sandlaufkäferart auf dem TÜP "Oberlausitz".

zeiträumliche Verteilung von C. sylvatica

Diese Karte zeigt den derzeitigen Erfassungsstand des Autors von Cicindela sylvatica sylvatica Linnaeus.